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Häufig gestellte Fragen

    Welche Nachteile haben Terrassenplatten aus Gummigranulat?

    Terrassenplatten aus Gummigranulat haben Nachteile, die im Werkstoff angelegt sind und vor dem Kauf bekannt sein sollten. Bei farbigen Platten aus ELT-Gummigranulat sitzt die Farbe in einer pigmentierten Beschichtung des Bindemittels. Der gelieferte Farbton kann deshalb vom Farbmuster abweichen, und zwischen zwei Lieferungen sind Farbunterschiede innerhalb der Farbtoleranz möglich. Das Nachdunkeln frisch verlegter Platten kommt je nach Sonne unterschiedlich schnell voran. Auf begangenen Flächen wird die Beschichtung über die Jahre abgetreten, sodass das schwarze Granulat zum Vorschein kommt. Bei Platten mit EPDM-Nutzschicht sitzt die Farbe dagegen im gesamten Querschnitt des Korns.


    Der offenporige Werkstoff reagiert auf Wärme und Feuchtigkeit mit kleinen Längenänderungen, nicht kalibrierte Platten haben deshalb eine Maßtoletranz von bis zu 2%. In den ersten Tagen nach der Lieferung ist ein Gummigeruch wahrnehmbar, der im Freien nach kurzer Zeit deutlich weniger wird.


    Sichtbare Eindrücke von Möbeln sind im normalen Gebrauch nicht zu erwarten, wie die Druckfestigkeit nach BS 7188 mit einer Eindellung unter einem Millimeter zeigt. Maßgeblich bleibt die Punktlast der einzelnen Möbelfüße und Stuhlbeine. Platten mit Steckverbindern brauchen eine feste Einfassung oder eine punktuelle Verklebung. Für Flächen, die mit dem Pkw befahren werden, sind Terrassenplatten nicht gemacht, dafür gibt es das Gummi-Verbundpflaster.