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Häufig gestellte Fragen

    Wie rutschfest sind wasserdurchlässige Gehwegplatten bei Regen?

    Wasserdurchlässige Gehwegplatten aus PU gebundenem Gummigranulat erreichen die Rutschhemmung R10 und leiten Regenwasser durch ihre Poren ab. Die Rutschhemmung wird nach DIN EN 16165 auf einer schiefen Ebene mit Prüfschuhen und Gleitmittel gemessen. Je nach Baureihe liegt der mittlere Akzeptanzwinkel zwischen 12 und 17 Grad. Für den trockenen Zustand ist zusätzlich die Klasse DS nach DIN EN 14041 ausgewiesen. Rutschhemmend ist die zutreffende Bezeichnung, denn keine Oberfläche bietet unter allen Bedingungen Haftung.


    Die Griffigkeit entsteht durch die körnige, offenporige Oberfläche. Beim Auftreten legt sich die Schuhsohle über die einzelnen Körner und verformt sich dabei. Der größere Teil der Reibung entsteht durch diese Verformung. Auch die Gummiplatte gibt nach. Dadurch vergrößert sich die Kontaktfläche zwischen Schuhsohle und Oberfläche.


    Bei Regen trägt auch die Wasserdurchlässigkeit zur Griffigkeit bei. Ein akkreditiertes Institut hat nach DIN EN 12616 mehr als 1.100 Liter pro Quadratmeter und Stunde gemessen. Regenwasser bleibt deshalb nicht auf der Plattenoberfläche stehen. Es läuft durch die Gummiplatten und über die Kanäle an ihrer Unterseite ab. Solange die Poren frei sind, bildet sich zwischen Schuhsohle und Oberfläche kein durchgehender Wasserfilm.


    Aufliegende Schichten wirken anders als bloße Nässe. Feuchtes Laub, Schnee, Eis und ein dünner Algenfilm nach einem milden Winter liegen zwischen Schuhsohle und Oberfläche. Dann greift die Struktur der Gummiplatte nicht mehr. Wer die Fläche von Laub freihält, regelmäßig abkehrt und Öl oder Fett zügig entfernt, erhält die Griffigkeit über die Jahre.

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