Stallmatte SH "Anthrazit"
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/ - 2 Stück / m²
- (12,50 kg / Stück)
EAN: 4251469363816 | Artikelnummer: 6381
Die 3 cm starke Stallmatte aus PU gebundenem Gummigranulat ist für Pferdebox, Stallgasse und Putzplatz im Innenstall sowie für Außenboxen und Offenställe gedacht.
Was braucht das Pferd im Stall?
Das Pferd ist ein Steppentier. Sein Huf ist für festen, trockenen Untergrund gemacht. Beton ist fest, aber kalt und bei Nässe glatt. Beschlagene Pferde rutschen darauf leicht, denn das Eisen greift kaum. Die Stallmatte gibt unter dem Huf etwas nach und federt den Tritt leicht ab. Ihre körnige Oberfläche ist auch nass rutschhemmend. Das hilft dem Pferd beim Aufstehen in der Box.
Woraus besteht die Stallmatte?
Die Stallmatte besteht aus ELT-Granulat, also Gummigranulat aus recycelten Altreifen. Polyurethan bindet die Körner. Unter hohem Druck wird die Matte kompakt gepresst. Sie ist sehr abriebfest. Neue Matten riechen zunächst nach Gummi. Der Geruch verfliegt rasch.
Wie werden Stallmatten in der Box verlegt?
Die Matten werden ohne Kleber im wilden Verband verlegt. Das Reststück der letzten Matte einer Reihe wird zur ersten Matte der nächsten Reihe. Das spart Material und ergibt die gewünschten T-Fugen. Der Untergrund muss tragfähig und weitgehend eben sein, etwa Beton oder Estrich. Die Fläche braucht ringsum eine Einfassung. In der Box übernehmen das die Boxenwände. Den Zuschnitt macht man mit einer Stich- oder Kreissäge.
Was geschieht mit dem Harn?
Die Matte lässt Harn kaum durch. Ungebunden bleibt er auf der Stallmatte stehen. Bei ständigem Nachschub sickert er unter die Matten. Dort wird der Harn abgebaut. Dabei entsteht Ammoniak, das die Atemwege reizt. Das gilt es zu verhindern. Entweder stallt das Pferd außerhalb der Box, dafür braucht es ständig Zugang zu einem offenen Paddock. Oder der Harn wird gebunden, mit ausreichend Einstreu auf den Matten oder in einer separat eingestreuten Toilettenecke.
Wie viel Einstreu braucht eine Box mit Gummimatten?
Den REM-Schlaf, den es zur Erholung braucht, bekommt ein Pferd nur im Liegen. Pferde liegen vor allem auf trockenem, verformbarem Untergrund. Auf nassen oder kalten Flächen liegen sie deutlich weniger. Der Liegebereich bleibt deshalb eingestreut. Auf der Matte genügt eine dünnere Schicht Stroh oder Späne als auf blankem Beton. Beim Misten entfernt man Pferdeäpfel und nasse Stellen. Für die Grundreinigung nimmt man einzelne Matten auf und säubert sie mit dem Hochdruckreiniger.